Veranstaltungen im Jahr 2005

Unter dieser Rubrik finden Sie Berichte und Bilder über die Veranstaltungen und sonstigen Aktionen des Reiterverein Reilingen.

04.12.2005 - Weihnachtsreiten
12.11.2005 - St. Barbara - Feier
16.10.2005 - Pferdesegnung
02.09. - 04.09.2005 - Grosses Reit- und Springturnier in Reilingen
27.05. - 29.05.2005 - 19. Reilinger Fahrturnier.
09.04.2005 - Abzeichenprüfungen beim Reiterverein.
01.04.2005 - Generalversammlung des Fördervereins und vom Reiterverein im Reiterstübchen.
04.02.2005 - Vereinsfastnacht im Reiterstübchen.



04.12.2005 Weihnachtsreiten
Weihnachtszauber
Nikolaus war beim Reiterverein
Bereits zum zweiten Mal fand am vergangenen Sonntag der Weihnachtszauber des Reitervereins in der Reithalle statt. Eine toll dekorierte Reithalle mit Holzhäuschen, alten Bordwagen, und viele geschmückte Weihnachtsbäume verzauberten die Reithalle in ein vorweihnachtliches Wunderland. Eine Mischung zwischen Weihnachtsreiten und Weihnachtsmarkt kam bei den Besuchern sehr gut an. Der erste Vorsitzende Herbert Dörfer konnte viele Gäste aus Nah und Fern in der Reithalle begrüßen, ein besonderer Gruß ging an Bürgermeister Walter Klein mit Gattin und den Gemeinderäten Jens Pflaum mit Gattin und Markus Lützel mit Gattin.

Eröffnet wurde das reiterliche Programm von der Reiterjugend. Lara Triebskorn, Amelie Pflaum, Jenny Schrank, Romy Siegert, Angela Kahl, Melanie Pal und Jennifer Wolf hatten ein sehr schönes heiteres Programm zusammengestellt. Mit verschiedenen Reiterspielen wie die „Reise nach Jerusalem“, Sattelrennen, Sackhüpfen mit dem Pferd und ein Tuchrennen rundeten das Programm ab. Bei dieser Vorführung ging es darum, das große Vertrauensverhältnis zwischen Pferd und Reiter aufzuzeigen. Spielerisch wurde gezeigt, wie man sich auf sein Pferd auch in kritischen Situationen verlassen kann. Besonderen Dank an dieser Stelle der Jugendreitlehrerin Petra Klose, die sich wie in jedem Jahr um diesen Programmpunkt gekümmert hat. Viel Applaus gab es von den zahlreichen Besuchern für diese super Vorführung.

Dann war es endlich so weit, die Kinder konnten es kaum erwarten, bis die Pferde nun allen zur Verfügung standen und unter fachmännischer Anleitung einiger aktiven Mitglieder durfte jedes Kind einige Runden in der Reithalle drehen. Da konnten Mama und Papa oder Oma und Opa die ersten Reitversuche ihrer Sprösslinge bewundern. Vom reiten ging es gleich weiter an den Tisch des Kindergartens St. Anna. Dort wurde mit den Kindern gebastelt und gemalt.

Standesgemäß eingefahren kam der Nikolaus, kutschiert mit dem Gespann der Aktiven Fahrerin Carolin Dagenbach mit ihrem Beifahrer Roland Geiger. Natürlich hatte der Nikolaus für jedes Kind ein kleines Geschenk.

Danach endete der offizielle Teil aber nicht der Weihnachtszauber in der Reithalle. Der Duft von frischem Glühwein, frischen Waffeln und besonders der frischen Bratwürste kam sehr gut bei den zahlreichen Besuchern an und ließ sie in der Reithalle verweilen. Bevor man den nach Hause weg antrat konnte man sich im Stand von Karin Erbrecht noch mit kleinen oder großen Geschenken für das Weihnachtsfest eindecken.. Viel selbst gebasteltes, genähtes und gestricktes fand bei den Besuchern seine Abnehmer.

Besonderer Dank an dieser Stelle unserem Aktivensprecher Ralf Müller, der die schmucken Holzhäuser aber auch die dekorativen Bordwagen zur Verfügung stellte. Danke auch an dieser Stelle an Klaus Schröder für die Bereitstellung des Radladers. Mit Tannenbäumen hat uns wie in jedem Jahr, Klaus Schmitt aus Altlußheim versorgt. Unseren Freunden vom Reiterverein Nussloch danken wir für die Bereitstellung der Beschallungsanlage.

Und nicht zuletzt einen besonderen Dank an unseren „Pfälzer Weihnachtsmann“. Natürlich wollen wir an dieser Stelle nicht die fleißigen Helfer des Reitervereins vergessen, die sich um den Aufbau, das leibliche Wohl, die Beschallung und den Ablauf dieser Veranstaltung gekümmert haben. Wir sagen einfach Danke.
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12.11.2005 St. Barbara - Feier
Schutzpatronin St. Barbara am vergangen Wochenende gefeiert
17 Mitglieder für langjährige Vereinszugehörigkeit geehrt
Pünktlich um 20.00 Uhr konnte der Hauptkassierer Peter Krämer (der erste Vorsitzende Herbert Dörfer war leider verhindert) am vergangenen Samstag die Mitglieder und Freunde im festlich geschmückten Josefhaus zum alljährlichen gesellschaftlichen Höhepunkt des Reitervereins begrüßen.

Besondere Grüße gingen an die Ehrenmitglieder des Vereins. Die politische Gemeinde war durch Gemeinderat Jens Pflaum mit Gattin vertreten.

Zum zweiten Mal in Reilingen zu Gast war die Tanz- und Showband „Honey`s“ die eine echte Bereicherung waren und mit ihrer Musik eine tolle Stimmung in den Saal des Josefshauses brachten.

Nach der ersten Tanzrunde führten der zweite Vorsitzende Werner Eichhorn und Hauptkassier Peter Krämer die Ehrungen durch..

Ehrungen der Aktiven Reiterinnen und Reiter:


Junioren Junge Reiter Senioren weiblich Senioren männlich
1. Leonie Laier

2. Romy Siegert

3. Jennifer Schrank

Viktoria Geiger

Stefan Gieser

Fabienne Willmann

Barbara Mattern

Daniel Gieser

Melina Pal
1. Jana Eichhorn

2. Lara Triebskorn

3. Fabienne Kalka

Carolin Dagenbach
1. Nadine Treutlein

2. Nadja Golz

3. Ilka Pfeffer

Patricia Laier

Christina Schröder

Sabrina Gelz

Silke Zahn

Judith Birkenmaier
1. Ralf Müller

2. Erich Hillenbrand

3. Rolf Gieser

Sebastian Klein



Im gesamten Turnierjahr 2005 wurden 38 Siege und 197 Platzierungen errungen. Ein besonderer Dank ging an die Reitlehrer Ralf Hollenbach und Gerhard Weixler, die großen Anteil an den Erfolgen haben.

Jeder Geehrte erhielt ein kleines Präsent für die Erfolge im abgelaufenen Vereinsjahr.

Besonders herausgestellt wurden die Reitlehrer im Jugendbereich. Allwöchentlich kümmern sich Karin und Werner Reinemuth, Petra Klose, Yvonne Baumann, Nina Heinrich, Nicola Martin, Desiree Bickle, Caroline Moock, Sandra Wölfelschneider und Nadine Treutlein geduldig um den Reiternachwuschs.

Einen großen Platz nahmen in diesem Jahr die Ehrungen für 25 und 40-jährige Mitgliedschaft ein. Welcher Verein kann heute noch 17 Vereinsmitglieder mit mehr als 25 jähriger Vereinszugehörigkeit ehren. Diese Mitglieder bilden heute noch das Gerüst für eine intakte Vereinsarbeit und stehen uns noch in vielfältiger Weise wie Vorstandschaft, Jugendarbeit oder Turnierhelfer zur Verfügung.

Folgende Mitglieder wurden geehrt:

40 Jahre Mitgliedschaft - Werner Astor, Kurt Gorn, Karin Ilgner, Hermann Klein, Walter Klein, Karl Ohnsmann, Anton Riedel, Paul Vögele, Ute Weinlich, Werner Weißbrodt, Claudia Weinlich

25 Jahre Mitgliedschaft - Anja Deubel, Alfred Eisenmann, Angelika Fuchs, Ulrike Grassel, Gabi Müller, Karin Reinemuth, Beate Schrank

Die anwesenden Geehrten erhielten eine Urkunde und ein Weinpräsent bzw. Urkunde und Ehrennadel in Silber. Leider konnten nicht alle zu Ehrenden anwesend sein. Die Ehrungen wird der Verein in den nächsten Tagen nachholen.

Für Reiternachwuchs in diesem Jahr sorgten Birgit und Thomas Dagenbach die sich über die Geburt des Sohnes Yannik Tim freuen konnten. Als äußeres Zeichen wurde ein Blumengebinde überreicht.

Oktoberfeststimmung kam im Saal des Josefshauses auf. Unter dem Motto „wie in Bayern richtig gefeiert wird“ hatte die Tanzgruppe des Reitervereins wieder einen „Showakt“ einstudiert, der die Anwesenden begeisterte. Zu bayowarischen Klängen traten die Akteurinnen und Akteure Lara und Julia Triebskorn, Jana und Lena Eichhorn, Amelie Pflaum, Fabienne Kalka, Viktoria Geiger, Katharina Bauer, Katja Konrad, Barbara Mattern, Vanessa Werner und Steffen Krämer auf die Bühne und brachten mit ihrer Vorführung den Saal zum kochen. Erst nach einer begeisternden Zugabe durften sie die Bühne verlassen.

Besonderer Dank an dieser Stelle den „Choreographen“, Rita und Martin Triebskorn, die sich für diese Vorführung verantwortlich zeigten.

Besonderen Dank dem „harten Kern“, der sich wie in jedem Jahr um die Dekoration und den Aufbau dieser Veranstaltung kümmerte. Bei guter Stimmung mit den „Honey`s“ und dem einen oder anderen Trink an der Reiterbar klang ein sehr schöner Abend im Kreise der Reiterfamilie aus. Schon heute freuen wir uns auf die St. Barbara-Feier im Jahr 2006.

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16.10. - Pferdesegnung
Goldener Oktober zeigt sich bei der Pferdesegnung von seiner schönsten Seite
Den zahlreichen Zuschauern vor der katholischen Kirche in Reilingen bot sich am Sonntag, 16. Oktober 2005 nach dem Festgottesdienst ein faszinierendes Bild.

80 Reiterinnen und Reiter dazu 15 Kutschen, nicht nur vom hiesigen Reiterverein, sondern auch von den Nachbargemeinden, hatten sich aufgemacht, um den Segen von Pfarrer Grabetz zu empfangen.

Ein imposanter Zug schlängelte sich unter Polizeischutz durch Reilingen. Nach der Segensreichung ging es zurück zum Reitgelände des Reitervereins am Sandweg, wo schon fleißige Hände das Mittagessen, wie immer in ausgezeichneter Qualität, zubereitet hatten. Herrlich mundete der frisch zubereitet Kartoffelsalat mit frischem Fleischkäse oder Würstchen.

Natürlich durfte ein „kühles Helles“ nicht fehlen. Im Kreise des Reitervereins fühlten sich die Teilnehmer sehr wohl und man saß noch einige Stunden zusammen und diesen herrlichen Tag ausklingen zu lassen. Unser Dank gilt allen Teilnehmern aus Nah und Fern.

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02.09. - 04.09.2005 - Grosses Reit- und Springturnier in Reilingen
Ein gemeinsames dreitägiges "Fahrerlager" von Mensch und Tier
Aus bescheidenem Dorfturnier wird ein renommiertes dreitägiges Wettkampfereignis des Pferdesportes über die Region hinaus
Reilingen. Das traditionelle Reit- und Springturnier des Reitervereins gehört seit vielen Jahren zu den herausragenden Sportveranstaltungen in Reilingen. Aus einem bescheidenen Dorfturnier entwickelte sich in den Jahren ein dreitägiges Wettkampfereignis, das inzwischen selbst gestandene Reitprofis dazu verlockt, ihre Startmeldungen abgeben.

Das Turnier genießt vor allem in Süddeutschland einen besonderen Ruf, so dass viele Gestüte und Pferdezüchter auch in diesem Jahr das Reilinger Reit- und Springturnier dazu nutzten, ihre viel versprechenden Nachwuchspferde zu testen und sie - aber auch so manchen Reiter - erstmals echte Turnierluft schnuppern zu lassen.

Von Freitag bis Sonntag herrschte rund um das großzügige Reitsportgelände am Sandweg reges Treiben. Zeitweise kam man sich sogar vor wie im Fahrerlager des nahen Hockenheimrings. Ein Blick in die kleine Lagerstadt machte deutlich, dass die einfachen Pferdeanhänger inzwischen längst in der Minderzahl zu sein scheinen. Immer mehr Reitställe oder entsprechend solvente Pferdebesitzer bringen ihre Tiere in großen Transportern mit Stallungen und kleiner Rüstkammer zu den Turnierplätzen. Und im Bereich der Ein- und Abreiteplätze gab es auch in der Spargelgemeinde einen kleinen Markt, der von Händlern und Unternehmen aus dem Reitsport und der Pferdezucht beschickt wurde.

Mit 450 Reiterinnen und Reitern, sowie knapp 700 Pferden in den Starterlisten setzte sich der erfolgreiche Trend der Vergangenheit auch in diesem Jahr fort. Für die vielen Besucher bedeutete dies, dass sie fast 1 200 Starts sehen konnten. Für den gastgebenden Reiterverein war dies letztendlich eine besondere Herausforderung an Organisation und Koordination.

Die beiden Vorsitzenden, Herbert Dörfer und Werner Eichhorn, hatten die Gesamtleitung der Veranstaltung inne und konnten sich dabei auf ein erfahrenes und eingespieltes Organisationsteam ihres Vereins verlassen. Anwesend waren für alle Fälle aber auch zwei Hufschmiede mit ihren transportablen Werkstätten, sowie Tier- und Humanmediziner.

Um die Sicherheit auf dem Sportgelände sowie den Sanitätsdienst kümmerten sich in bewährter Weise Sicherheitsingenieur Wolfgang Kalka und das DRK.

An allen Turniertagen kamen viele Besucher an den Springparcours und zu den Dressurcarrés, wo spannender und ästhetisch schöner Reitsport geboten wurde. Höhepunkte der dreitägigen Veranstaltung waren für alle Reitsportfreunde die Meisterschaften des Reiterrings Badische Pfalz, das S-Springen, sowie die M-Prüfungen in der Dressur.

In der Reitsporthalle hatten die Reilinger Reiter einen großen Gastronomiebereich eingerichtet. Hier wurden nicht nur die Aktiven, sondern auch die Zuschauer vom Frühstück bis zum Mitternachtsimbiss nahezu rund um die Uhr versorgt. Wie es sich inzwischen für solche Sportereignisse gehört, gab es auf der Terrasse der Reithalle einen eigenen VIP-Bereich für geladene Gäste und die vielen Sponsoren des Reitturniers. Und einmal mehr wurde die Bar zu einem beliebten Treffpunkt Reilinger und auswärtiger Reitsportfreunde, die hier in lockerer Atmosphäre bis in den frühen Morgen die Gelegenheit zum Fachsimpeln und Erfahrungsaustausch nutzten.

Da auch im Reitsport der Computer seinen Einzug gehalten hat, konnten die eingegebenen Daten und Wertungen schnell in Ergebnislisten umgesetzt werden. Bürgermeister Walter Klein nahm nicht nur als Schirmherr der Veranstaltung sondern auch als Präsident des Reiterrings Badische Pfalz die Siegerehrungen vor.

Dank der Unterstützung durch zahlreiche Sponsoren aus der regionalen Wirtschaft und den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Hockenheim war es möglich, zahlreiche Geld-, Sach- und Ehrenpreise an die erfolgreichen Reiterinnen und Reiter zu überreichen. Für das Reilinger Reit- und Springturnier war dies von besonderer Bedeutung, denn damit konnte erneut die Attraktivität der Veranstaltung für die Reitsportler, Züchter, Gestüte und Pferdebesitzer gesteigert werden.

Mehr zum Reilinger Reit- und Springturnier und die ausführlichen Ergebnisse sind hier zu finden.

02.09. - 04.09.2005 - Grosses Reit- und Springturnier in Reilingen
"Es gibt immer wieder neue Herausforderungen"
Der zweite Vorsitzende des Reitervereins Werner Eichhorn ist seit Jahrzehnten mit dabei
Reilingen. "Werner Eichhorn, bitte dringend zum Dressurplatz", tönt es aus der Lautsprecheranlage auf der Anlage des Reitervereins. Seit rund 30 Jahren ist der 68-Jährige nun schon als zweiter Vorsitzender bei den Reitern tätig. Seit dieser Zeit ist er auch beim jährlichen Höhepunkt, dem Spring- und Reitturnier, nicht mehr wegzudenken. Schon sein Vater Karl hatte die Anfänge des Vereins nach dem Krieg entscheidend mitgeprägt. "So gesehen bin ich in meinen Aufgabenbereich hineingewachsen", sagt Werner Eichhorn im Gespräch mit unserer Zeitung, der er bereitwillig ein Interview gibt.

Herr Eichhorn, Sie sind jetzt nun schon so lange in der Organisation tätig, sind für den Zustand der Plätze mitverantwortlich und helfen eigentlich wo sie können. Wird das nicht alles langsam zur Routine?

WERNER EICHHORN: "Keinesfalls. Es gibt immer wieder neue Herausforderungen für mich. Schließlich spielt bei unserem Turnier auch nicht immer das Wetter mit. Diesmal mussten wir die Plätze schon im Vorfeld beregnen, um der Trockenheit Herr zu werden. Auch der Dressurplatz musste entsprechend hergerichtet und abgefahren werden.

Das heißt, Sie haben die Einsätze der vielen freiwilligen Helfer koordiniert?

EICHHORN: Ja sicher. Jemand muss doch den Überblick behalten. Doch eines muss ich sagen. Wir haben immer wieder viele ehrenamtliche Helfer, die mithelfen. Ohne sie wäre ein solches Mammutturnier erst gar nicht möglich.

Woran liegt es, dass auch sehr viele junge Mitglieder zur Hand gehen. Das ist in anderen Vereinen nicht so üblich.

EICHHORN: Ob im Wirtschaftsbetrieb, beim Parcoursbauen oder in der Meldestelle - überall haben wir Reiternachwuchs. Das ist unserer guten Jugendarbeit zuzuschreiben. Wir hatten immer die Maxime ausgegeben, dass wir allen Bevölkerungsschichten die Gelegenheit geben wollen, zu reiten. Das hat sich jetzt bezahlt gemacht. Viele Kinder kommen jetzt auch als Jugendliche zu uns, und bekanntlich ist die Jugend die Zukunft des Vereins. So gesehen muss es uns um die Zukunft nicht Bange sein.

Hat man denn eigentlich nach solch langer Zeit, noch ein wenig Lampenfieber. Man erzählt sich, Sie seien Tage vor dem Turnier gar nicht anzusprechen?

EICHHORN: Das ist natürlich ein wenig übertrieben. Aber ich muss gestehen, ein bisschen nervös bin ich da schon im Vorfeld. Wenn es aber erst einmal Sonntagabend ist, und alles hat einigermaßen reibungslos geklappt, legt sich die Aufregung wieder. Da freue mich schon auf das nächste Jahr.

Das Turnier war auch diesmal wieder sehr gut besucht.

EICHHORN: Das ist richtig. Die Reilinger und die Besucher aus der Region haben das Turnier wieder sehr gut angenommen. Das macht uns natürlich auch ein bisschen stolz. Außerdem ist unser Verein schließlich auf die Einnahmen im Wirtschaftsbetrieb angewiesen.


02.09. - 04.09.2005 - Grosses Reit- und Springturnier in Reilingen
Lokalmatador verpasst den Sieg nur ganz knapp
Ralf Müller wird in Reilingen erneut nur Zweiter / Ringmeister des Reiterrings Badische Pfalz ermittelt
Nur um knapp eine Sekunde hat der Lokalmatador Ralf Müller am Sonntag den Sieg in der Spingprüfung Klasse S um den Ehrenpreis der Gemeinde verpasst. Der Reilinger schaffte beim Reit- und Springturnier des Reilinger Reitervereins wie im vergangenen Jahr zwar im S-Springen die Qualifikation für die anschließende Siegerrunde, um dann ebenso wie im vergangenen Jahr "nur" undankbarer Zweiter zu werden. War es 2004 noch Dr. Hermann Weiland aus Mannheim, der Müller den Sieg vor der Nase wegschnappte, war diesmal der Kaiserslauterer Gerhard Schmidt auf Indira besser.

Beide hatten in der Siegerrunde keinen Abwurf zu verzeichnen. Während Schmidt für seinen Siegesritt allerdings nur 42,82 Sekunden benötigte, blieb die Zeitnahme bei Ralf Müller und Costello nach einem beherzten Ritt bei 43,97 Sekunden stehen. Trotz des zweiten Platzes gab es für Müller von den gut besetzten Rängen jede Menge verdienten Beifall. Den hatten sich Pferd und Reiter auch redlich verdient. Dritter wurde eine Amazone, die wirklich niemand so recht auf der Rechnung hatte. Petra Lorenz auf Larissa aus dem badischen Rheinstetten lehrte im Stechen fünf weiteren Männern das Fürchten. Aus dem Verbreitungsgebiet der Schwetzinger Zeitung schaffte noch Gregory Wiegand (Eppelheim) auf Laurence den Sprung unter die besten zehn. Am Ende wurde Wiegand sogar noch Neunter - ärgerlich waren allerdings seine beiden Abwürfe, die eine bessere Platzierung verhinderten.

Ohne Wenn und Aber, das S-Springen mit Siegerrunde war wieder einmal der Höhepunkt der drei Turniertage, an denen die Organisatoren über 700 Starts über den Parcours beziehungsweise das Viereck bringen mussten. RV-Vorsitzender Herbert Dörfer war dann gegen Turnierende auch froh, "dass wieder einmal alles so reibungslos geklappt hat". Lediglich einmal musste der Krankenwagen eine Reiterin nach einem Sturz ins Hospital bringen, doch am Ende waren es auch hier nur kleinere Blessuren.

Doch zurück zum Sportlichen. Den Sieg in der Springprüfung Klasse M sicherte sich Rainer Engelhorn (Heidelberg-Rohrbach) auf Graf Gayden. Er verwies Birgit Weiland (Mannheim) und den Schwetzinger Michael Vogel auf die Plätze. Auch hier ging es äußerst knapp zu. Nach fehlerfreien Ritten musste die Zeit entscheiden.

Doch nicht nur über Hindernisse ging es beim Reilinger Reitturnier. Auch die Freunde des Dressursports kamen wieder einmal voll auf ihre Kosten. In der Prüfung Klasse M gab es für Olaf Nowak (Zaisenhausen) auf Chiasso insgesamt 663 Punkte. Keiner der übrigen Teilnehmer konnte diese Punktzahl toppen. Zweite wurde Julia Machat auf Fine Finesse mit 20 Punkten weniger. Auf dem dritten Platz landete Bettina Weiland aus Biblis (636). Eine tolle Vorstellung lieferte auch Kathrin Weixler (Wieblingen) auf Guru ab, die noch als Sechste platziert wurde.

Wie in der Vergangenheit gab es auch 2005 wieder einmal jede Menge Höhepunkte. So zählte Reilingen als finale Wertung für die Ringmeisterschaft Reiterring Badische Pfalz. Bei den Junioren (Springen) holte Mark Fuchs (Schwetzingen) in Kirchheim, Heddesheim und Reilingen die meisten Punkte (283). Er gewann vor Moritz Gänzler (Walldorf) und Severine Kreuzwieser (Nußloch).

Bei den Jungen Reitern sprang Gregory Wiegand (Eppelheim) am besten. Mit 277 Zählern verwies er seine Konkurrentin aus Dossenheim, Susanne Apfel (276) und Lena Müller (Kirchheim/274) auf die Plätze 2 und 3. Bei den Senioren gewann Sandra Ameis (Birkenhof/Ladenburg) vor Klaus Sponagel (Brühl) und Gerhard Wiegand (Eppelheim).

In der Junioren-Dressur holte sich Svenja Trzmiel (Seewiesen-Heddesheim) den Meisterschaftstitel. Zweite wurde Anika Carolin Mayer (Großsachsen). Gianina Koch (Eppelheim) holte sich den Sieg bei den Jungen Reitern und ließ Kathrin Weixler (Wieblingen) hinter sich. Bei den Senioren nutzte Brigitte Treiber (Eppelheim) die Gunst der Stunde. Sie gewann vor Martina Volz (Heidelberg-Grenzhof) und Ilka Pfeffer (Reilingen).

Mehr zum Reilinger Reit- und Springturnier und die ausführlichen Ergebnisse sind hier zu finden.

02.09. - 04.09.2005 - Grosses Reit- und Springturnier in Reilingen
In der Ruhe liegt die Kraft
Eingespieltes Trio beherrscht Meldestellen-Chaos

Der anerkannte Richter Herbert Ludt (Rauenberg) sagt: "Eine gut funktionierende Meldestelle ist die Voraussetzung für ein sehr gutes Turnier - und Reilingen ist ein sehr gutes Turnier." Und auch sein Richterkollege Gerhard Weixler (Ketsch) stimmt mit ein. "Hier klappt wirklich alles perfekt." Über so viel Lob aus erfahrenem Munde können sich Nadine Treutlein (26), Lena Eichhorn (17) und Andrea Petermann (24) sogar etwas einbilden. Die Richter sparen sonst eher mit Lob. Das Meldestellen-Trio, bei dem beim Reit- und Springturnier des Reitervereins Reilingen fast alle organisatorischen Fäden zusammenlaufen, ist schon ein eingespieltes Team.

Den Anfang machte Nadine Treutlein, die vor rund neun Jahren in der Meldestelle die "Zügel in die Hand nahm". Nichts, aber auch gar nichts kann sie aus der Ruhe bringen. Und genau das macht sie so wertvoll. Bekanntlich liegt ja auch in der Ruhe die Kraft. Zusammen mit ihren beiden Reiterkolleginnen aus dem Verein sorgt sie dafür, dass die Teilnehmer pünktlich auf ihrem Pferd sitzen, kassiert Nenngelder und gibt Auskünfte ohne Ende. Natürlich werden hier auch die Ergebnislisten erstellt. Schon im Vorfeld haben die drei jede Menge Arbeit, immerhin müssen die Nennungen im PC erst einmal erfasst werden, bevor die Zeitpläne geschmiedet werden. "Es macht mir ganz einfach Spaß, sonst könnte ich diesen Job nicht machen", sagt "Chefin" Nadine, während sie wieder eine der unzähligen Fragen beantwortet. Ganz nebenbei werden in der Meldestelle auch Siegerprämien ausbezahlt und die Schleifen für die Sieger zurechtgelegt. Apropos Schleifen: Die wurden im Vorfeld neu gekauft. "Dabei haben wir besonderen Wert auf ein neues Design gelegt", hat der Vorstand längst vollstes Vertrauen in die drei, die die Meldestelle als ihr Reich entdeckt haben. Nur auserwählte Personen haben übrigens Zutritt in die heiligen Hallen, jeder andere würde nur stören und sie bei ihrer Arbeit behindern. Das Trio jedenfalls behauptet von sich, "dass wir das Chaos beherrschen".

Die Gummibärchen, die am Meldestellenfenster zu finden sind, sind natürlich für die Reiter, die manchmal doch ein wenig hektisch agieren und sich durchs Kauen - ähnlich wie bei den Vierbeinern - beruhigen sollen. "Die Idee hat sich bewährt", sagt Andrea Petermann und schaut auf die halb leere Plastikdose. Und noch etwas hat sich bewährt: Wenige Tage vor dem Turnier wurde nämlich die Meldestelle neu gestrichen. Die Orange-Töne machen sich wirklich vortrefflich und haben der Meldestelle zu neuem Glanz verliehen. Dabei strahlen die drei eigentlich schon genug Glanz und Freude aus. Der Reiterverein Reilingen jedenfalls kann sich glücklich schätzen, solch einen Nachwuchs in den eigenen Reihen zu haben. Spätestens in vier Wochen kommt das Trio schon wieder zusammen, denn dann laufen die Vorbereitungen für das Fahrturnier im Mai 2006 wieder an. Dort soll schließlich auch wieder alles so reibungslos klappen. Den Lobgesang der Richter hört man dann natürlich wieder gerne.

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27.05. - 29.05.2005 - 19. Reilinger Fahrturnier
Bei Reilinger Hitzeschlacht lief alles wie am Schnürchen
Viel Lob beim 19. Fahrturnier für den ausrichtenden RV Reilingen / Zweiter Platz für Lokalmatador Hillenbrand
Steffen Brauchle (PSV Schloss Kapfenburg) heißt der neue baden-württembergische Meister bei den Ponys. Der erste 16-Jährige Schwabe feierte am Sonntag beim 19. Reilinger Fahrturnier einen unangefochtenen Sieg. Mit einem bemerkenswerten Vorsprung gewann Brauchle die Kombinationswertung vor Matthias Stürwold (Münstertal) und Alwin Kunz (Rol). Brauchle hatte am Ende der drei harten Turniertage lediglich 108,26 Strafpunkte und gewann mit seinem Vierspänner verdient die Meisterschaft.

Zusammen mit Dandilo, Ronja, Bongo und Wanda war er nicht nur in der Dressurprüfung Klasse S nicht zu schlagen und siegte vor Herbert Rietzler (RFV Rettenberg) und Karl-Anton Heller (RFV Glashofen). Brauchle erhielt hier die Wertnote 312. Auch beim anspruchsvollen Geländefahren ließ Brauchle erst gar keinen Zweifel aufkommen, wer am Ende die Nase ganz vorne haben würde. Vor Matthias Bär (Wenigenauma) und Reiner Ochs stand Brauchle mit der Note von 48,24 ganz oben auf dem Siegertreppchen. Da machte es auch nichts, das er beim Hindernisfahren am gestrigen Sonntag "nur" auf dem zweiten Platz landete. Hier gewann Reiner Ochs (Hanau-Land). Doch der zweite Platz genügte Brauchle, um sich die baden-württembergische Meisterschaft zu sichern.

"Es hat diesmal alles optimal geklappt", sagte der frisch gebackene Meister und sparte dabei nicht mit Lob an der Organisation. "Die Reilinger Verantwortlichen haben sich wirklich sehr bemüht, dass alles reibungslos über die Bühne geht. Natürlich hätten wir uns alle auch für die Pferde ein wenig kühleres Wetter gewünscht. Doch das kann man schließlich nicht beeinflussen." Doch auch hier reagierten die Verantwortlichen um den ersten Vorsitzenden Herbert Dörfer. So hatte man laut Dörfer einen zweiten Tierarzt hinzugezogen, um bereits ersten Schwächen bei den Pferden vorzubeugen und sie nicht zu arg zu strapazieren. Doch alles blieb im Rahmen und so konnten auch die Großpferde ihre Prüfungen absolvieren.

Auch da erlebten die zahlreichen Zuschauer, die auf die Reitanlage gekommen waren, tollen Pferdesport und jede Menge geballte Pferdestärken. Am Ende durfte sich nach einem packenden Kopf-an-Kopf-Rennen Frank Kunz (RFV Elz) freuen. Er sicherte sich mit Felicitas, Aramis, Whitney und Faybel den Sieg in der kombinierten Prüfung - also in der Gesamtwertung. Dabei hatte es nach der Dressurprüfung noch gar nicht so rosig für den Favoriten ausgesehen. So musste Kunz hinter Steffen Scholz (Langenbernsdorf) mit dem zweiten Platz zufrieden sein. Und auch beim Geländefahren sprang nur der zweite Rang heraus. Hier siegte Max Dangel (Vechta), der in der Gesamtabrechnung hinter Frank Kunz aber auf dem zweiten Platz landete. Beim Hindernisfahren hatte Dangel zwar die bessere Leistung gebracht, doch der Vorsprung von Kunz aus der Dressur konnte nicht mehr gepackt werden.

Aus Reilinger Sicht gab es einen Erfolg bei den Zweispännern zu vermelden. Mit Erich Hillenbrand und Ginkgo, Matcho-Son und Gamander hatte der Reilinger drei gute Pferde aufgeboten, die in der kombinierten Wertung hinter Bernd Tafelmaier (Murrgau) landeten. Während Tafelmaier 91,23 Strafpunkte erhielt, konnte Hillenbrand mit seinen 98,69 Punkten zufrieden sein. Dritter wurde Günter Wieland (Brettachtal). Hillenbrand holte zuvor beim Hindernisfahren Klasse M mit Siegerrund den vierten Platz und im Geländefahren reichte es zu Rang 3. Die Eignungsprüfung für Fahrpferde (Einspänner) gewann Michael Quinkler (RFV Maiersberg-Homberg) mit Veston mit der Wertnote von 7,0 vor Herbert Rietzler (Rettenberg/6,5). In der Dressurprüfung Kl. A für Einspänner durfte sich der Walldorfer Ferdinand Weissbrod mit Larcros freuen. Er erhielt eine 6,5. Insgesamt waren 23 Vierzüge Großpferde, 12 Ponyviererzüge und 29 Ein-und Zweispänner am Start -- eine bemerkenswerte Zahl.

Einmal mehr machte der Reiterverein Reilingen mit der Austragung des 19. Fahrturniers nicht nur Werbung für den Fahrsport, der in Deutschland immer mehr Freunde findet, auch der Verein selbst machte viel Werbung in eigener Sache. So präsentierte sich die weiträumige Anlage in trotz der Trockenheit in einem prächtigen Zustand und für genügend Wasser für Mensch und Tier war ebenfalls gesorgt. Unter der Turnierleitung von Herbert Dörfer und Petra Klose lief alles wie am Schnürchen und da machte es den Fahrern auch nichts aus, dass es beim Fahrsport nicht wie beim Springen oder der Dressur keine Marscherleichterung gibt. Trotz der heißen Temperaturen wurde die Etikette bei den Fahrern und Mitfahrern gewahrt - das ist Tradition.

Mit den Reilingern Wolfgang Böhm, Erich Hillenbrand und Klaus Schmitt hatte man zudem drei erfahrene Experten für die Geländestrecke finden können, die den Pferden nicht zu viel zumuten wollten und fair absteckten. Und auch bei der Meldestelle mit Nadine Treutlein und Andrea Petermann lief alles perfekt ab, obwohl es in manchen Phasen des Turniers hier schon hektisch zuging. Doch das eingespielte Team fand immer die richtigen Antworten auf jede Menge Fragen. Mehr zu dem 19. Reilinger Fahrturnier und die ausführlichen Ergebnisse sind hier zu finden.

27.05. - 29.05.2005 - 19. Reilinger Fahrturnier
Spargel gehören traditionell zum Fahrturnier ebenso wie die Pferde
Auch das Kulinarische hat einen hohen Stellenwert / Interview mit dem Organisator des Wirtschaftsbetriebes Martin Triebskorn
Trotz der brütenden Hitze haben sich die Reilinger und die Pferdefreunde aus der Region den Termin des 19. Fahrturniers freigehalten. Nicht nur hochklassiger Fahrsport wurde hier seit Freitag und bis Sonntag geboten, auch gesellschaftlich kann Reilingen mit den großen Turnieren der Region längst mithalten. Ein Garant dafür ist natürlich das eingespielte Team, das an den drei Turniertagen gleich in mehreren Schichten in der Küche, dem Service und an den Theken bereitstand. Nicht nur der Barbetrieb mit "heißer Musik" und scharfen Getränken sowie DJ Ben sorgte am Samstagabend für beste Stimmung, auch sonst ging es beim Reiterverein sehr familiär zu. Wir unterhielten uns mit Martin Triebskorn, der von Anfang an die Organisation des Wirtschaftsbetriebes koordiniert und aus dem Helferteam gar nicht wegzudenken ist.

Herr Triebskorn, der Spargel darf natürlich bei dieser Veranstaltung nicht fehlen. Wie viel Spargel musste denn geschält und angerichtet werden?

MARTIN TRIEBSKORN: Nun, wir haben diesmal etwa 150 Kilogramm Spargel zubereitet. Die rund 70 Frauen, die in mehreren Schichten in der Küche zugange waren, haben erstklassige Arbeit geleistet. Ein Kompliment an dieser Stelle.

Können Sie sich das Fahrturnier ohne Spargel vorstellen?

TRIEBSKORN: Nein, der Spargel gehört einfach dazu. Ohne Spargel geht es nicht. Viele Besucher kommen extra wegen des Spargels zu uns auf die Anlage. Die Tradition muss gewahrt bleiben, damit wollen wir auch künftig nicht brechen.

An den Turniertagen herrschten auch in der Halle tropische Temperaturen. Hat das dem Umsatz geschadet?

TRIEBSKORN: Es wurde natürlich mehr getrunken als gegessen, doch ich denke, wir können ganz zufrieden sein. An allen drei Tagen herrschte jede Menge Betrieb und wir hatten viel zu tun und haben jede Menge Schweiß vergossen.

Sie haben mit Margret Eichhorn und Hannelore Kief zwei Frauen an ihrer Seite, die im Küchenbereich alles managen.

TRIEBSKORN: Das ist richtig. Überhaupt sind wir ein gutes und eingespieltes Team. Viele sind von Anfang an dabei und halten sich den Termin frei, um helfen zu können. Da ist nicht bei vielen Vereinen so. Es macht einfach Spaß dabei zu sein und so ein Teil des Turniers zu sein. Auch wenn die Tage wieder sehr hektisch und stressig waren - wir freuen uns alle schon auf das nächste Jahr und natürlich auf den frischen und leckeren Spargel.

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09.04.2005 - Abzeichenprüfungen beim Reiterverein
Abzeichenprüfungen beim Reiterverein

26 Teilnehmer stellten sich am Samstag, 09. April 2005, den Prüfern Manfred Beier, Jürgen Müller-Dörr und Gerhard Weixler um die Abzeichenprüfungen Baisspass, kleines + großes Hufeisen, kleines Reitabzeichen und Longierabzeichen abzulegen.

In wochenlangem Training hatte die Hauptverantwortliche Nadine Treutlein die Teilnehmer in der Theorie unterrichtet. Auch der praktische Teil „Dressur“ wurde von ihr übernommen. Die Ausbildung im praktischen Teil „Springen“ hat freundlicherweise Helmut Honerboom übernommen.

Dass sich die Mühen der letzten Wochen gelohnt haben zeigt, dass alle Teilnehmer trotz großer Nervosität (was sich auch teilweise auch auf die Pferde übertrug), die Prüfungen in den einzelnen Sparten bestehen konnten.

Prüflinge des Reitervereins Reilingen :

Leonie Martin(Basipass)
Sarah Schrank (Basispass)
Romy Siegert (Basispass)
Melanie Pal (Basispass + kleines Hufeisen)
Vanessa Werner (Basispass + großes Hufeisen)
Angela Kahl (Basispass + großes Hufeisen)
Judith Birkenmaier (Basispass + kleines Reitabzeichen)
Stefanie Brandenburger (Basispass + kleines Reitabzeichen)
Viktoria Geiger (Basispass + kleines Reitabzeichen)
Amelie Pflaum (Basispass + kleines Reitabzeichen)
Silke Schmitt (Basispass + kleines Reitabzeichen)
Lara Triebskorn (Basispass + kleines Reitabzeichen)
Caroline Moock (Kleines Reitabzeichen)
Jennifer Schrank (Kleines Reitabzeichen)

Auswärtige Teilnehmer:

Katharina Bogar (Basispass)
Lisa Kerer (Basispass)
Anja Pauli (Basispass)
Giulia Armbruster (großes Hufeisen)
Fabian Beer (Basispass + kleines Hufeisen)
Sascia Buse (Basispass + großes Hufeisen)
Christina Bogar (Basispass + kleines Reitabzeichen)
Janine Hilke (Basispass + kleines Reitabzeichen)
Nathalie Hilke (Basispass + kleines Reitabzeichen)
Barbara Mattern (kleines Reitabzeichen)
Edmund Rauch (Longierabzeichen)

Nach Beendigung der Prüfungen traf man sich im Reiterstübchen zur Abzeichenübergabe und einem gemütlichen Beisammensein

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01.04.2005 Generalversammlung im Reiterstübchen
61. Hauptversammlung beim Reiterverein am 01. April 2005
Keine Neuwahlen in diesem Jahr
Fast pünktlich um 20.46 Uhr eröffnete der erste Vorsitzende Herbert Dörfer die Generalversammlung des Reitervereins. Er konnte 50 Mitglieder im Reiterstübchen begrüßen. Ein besonderer Gruß ging an die Turnierärztin Dr. Gresser und Gemeinderat Jens Pflaum.

Er verlas die allen Mitgliedern schriftlich zugegangene Tagesordnung. Anträge waren beim 1. Vorsitzenden nicht eingegangen. Seitens der Versammlung gab es keine Einwände.

Bei der nachfolgenden Totenehrung wurde der verstorbenen Mitglieder Karl Brandenburger, Michael Fallmann und Kurt Schell gedacht.

1. Bericht des Vorsitzenden

Der Bericht des ersten Vorsitzenden beinhaltete eine Vorschau auf das diesjährige Vereinsjahr und einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr. Besonders das Fahrturnier, aber auch das Reit- und Springturnier waren ein Segen für den Verein. Dank galt allen Mitgliedern für die geleistete Arbeit im abgelaufenen Jahr. Ohne die Vielzahl der freiwilligen Helfer, wäre die Durchführung solch großartiger Turniere nicht möglich. Dank aber auch den Vorstandskollegen für die geleistete Arbeit in der Vorstandschaft.

Herbert Dörfer ging auf die zu Pflichtarbeitsstunden ein. Bei freier Zeiteinteilung ist es jedem Mitglied möglich, seine vorgegebenen Arbeitsstunden abzuleisten.

Dass der Reiterverein seit Ende Februar schuldenfrei ist, wurde mit spontanem Applaus der Versammlung honoriert.

Die anstehenden Arbeiten sind natürlich die Turniervorbereitung für das Fahrturnier, einbringen des Häckselgutes in die beiden Dressurvierecke. Renovierung der Damen- und Herrentoilette, der Heizungsanlage, des Reiterstübchens und Einbau des Hallenlichtes.

Ein großes Problem stellen derzeit die Jugendreitstunden dar. Aus Beruflichen- und Altersgründen stehen zwei ehrenamtliche Reitlehrer nicht mehr zur Verfügung. Vorsitzender Dörfer appellierte an die Versammlung bei Suche nach geeignetem Personal behilflich zu sein damit der reibungslose Ablauf der Jugendreitstunden gewährleistet sein kann. Spontan erklärten sich zwei Mitglieder bereit, sich in die Jugendarbeit einzubringen.

2. Bericht der Schriftführerin

Zweiter Tagesordnungspunkt war der Bericht der Schriftführerin Andrea Petermann. In chronologischer Reihenfolge ließ sie das vergangene Vereinsjahr Revue passieren. Besonders herausgestellt wurden das Fahrturnier und das Reit- und Springturnier. Die Vorstandschaft traf sich 11 Mal im abgelaufenen Jahr.

In ihren Ausführungen ging Schriftführerin Petermann auf die geleisteten Arbeiten zur Erhaltung der Reitanlage ein. Nur wenige Mitglieder verschrieben sich mit Engagement und Enthusiasmus der Erhaltung, aber auch der Wertsteigerung unserer Anlage.

Erfolgreiche Reiter waren einmal mehr Jana Eichhorn und Ralf Müller.

3. Bericht der Kassierer

Die Zahlen des Hauptkassiers Peter Krämer wurden wieder auf einer Großleinwand dargestellt.

Sehr positive Zahlen konnte Hauptkassier Krämer der Versammlung vortragen. Sein besonderer Dank galt der Gemeinde Reilingen für die Zuschüsse im Jugendbereich und für die Bereitstellung von Gerätschaften für die Pflege unseres Vereinsgeländes. Besonders zu erwähnen ist die Ablösung des noch bestehenden Darlehens. Somit ist der Reiterverein schuldenfrei !!!!!

Einen Überblick über den derzeitigen Mitgliederstand gab Roland Geiger ab. Der Reiterverein hat einen Stand von 342 Mitgliedern der zum Vorjahr leicht angestiegen ist. Besonders ging Roland Geiger auf die geleisteten Pflichtarbeitsstunden ein. Von den zu leistenden Stunden wurden 65 % erbracht. Eine Steigerung zum Vorjahr, was von der Versammlung mit Beifall honoriert wurde.

Leider haben es noch nicht alle Aktiven eingesehen, Arbeitsstunden zu leisten. Die Vorstandschaft wird die Entwicklung im Auge behalten.

4. Bericht der Kassenprüfer

Die Kassenprüfer Werner Reinemuth und Kurt Brenner hatten die Kasse am 21.03.05 geprüft. Werner Reinemuth bescheinigte eine vorbildliche Kassenführung.

Die vorzügliche Arbeit des Hauptkassier Peter Krämer muss man hier ganz besonders herausstreichen.

5. Entlastung der Vorstandschaft

Kassenprüfer Reinemuth beantragte die Entlastung des Hauptkassiers, danach die Entlastung der Gesamtvorstandschaft, die durch die Versammlung einstimmig vorgenommen wurde.

6. Mitgliederbefragung

Eine von Nadine Treutlein durchgeführte Mitgliederbefragung wurde kurz erörtert. Größere Probleme innerhalb des Vereines wurden von den Mitgliedern nicht bemängelt. Nadine Treutlein ging bei Ihren Ausführung noch einmal auf den Fragebogen ein und gab zu jedem Punkt das Ergebnis bekannt. Ihre Zufriedenheit zur Arbeit der Vorstandschaft bescheinigten die Mitglieder in diesem Fragebogen ganz besonders.

7. Verschiedenes

Unter Punkt verschiedenes wurden die Jahrestermine angesprochen. Anstehende Arbeiten standen zur Diskussion. Weiterhin treffen sich die Mitglieder zum Arbeitsdienst mittwochs ab 18 Uhr. Größere Arbeiten stehen noch an die auch an Samstagen erledigt werden müssen. Bitte die entsprechenden Aushänge am schwarzen Brett in der Reithalle beachten.

Der Vorstandschaft nicht mehr zur Verfügung stehen Roland Geiger und Rolf Schwechheimer. Roland Geiger war neun Jahre Vorstand und sechs Jahre in der Vereinsverwaltung tätig. Vorstand Dörfer dankte für die geleistete Arbeit.

Die Aufgaben der Vereinsverwaltung werden bis zu den Neuwahlen 2006 von Thomas Dagenbach kommissarisch übernommen. Die Pressearbeit wird in Absprache mit der Vorstandschaft bis zu den Neuwahlen 2006 kommissarisch vom seitherigen Pressewart übernommen.

Die Versammlung konnte um 22.00 Uhr vom Vorsitzenden geschlossen werden.

Generalversammlung des Fördervereins

Bereits zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte des Reitervereins wurde vor der Generalversammlung des Hauptvereins, die Generalversammlung des Fördervereins durchgeführt. In seiner kurzen Begrüßung ging der Vorsitzende Wolfgang Kalka kurz auf den Sinn und Zweck des Fördervereins ein. Einen ausführlichen Bericht über die Finanzen gab der Kassier Günter Golz. Die Kassenprüfer Rita Triebskorn und Thomas Dagenbach hatten die Kassenprüfung durchgeführt. Es gab keine Beanstandungen und so konnte die Entlastung der Vorstandschaft beantragt werden, die einstimmig angenommen wurde. Der Förderverein hat im abgelaufenen Jahr die Abwicklung des Wirtschaftsbetriebs beim Reitturnier übernommen. Aus diesen Erlösen wurden größere Projekte des Hauptvereins unterstützt.

Anzumerken ist, dass eine Mitgliedschaft im Förderverein auch ohne Mitgliedschaft beim Reiterverein möglich ist.

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04.02.2005 - Vereinsfastnacht im Reiterstübchen
Maskenball des Reitervereins war der Hit

Zum traditionellen Maskenball hatte der Reiterverein am Faschingfreitag ins „Reiterstübchen“ eingeladen. Wegen der kurzen Faschingszeit hatte sich der Verein auf diesen Termin verständigt was im nachhinein ein Glücksfall war. Waren in den letzen Jahren die Maskenbälle nicht immer sonderlich besucht, so war in diesem Jahr „volles Haus“ angesagt. Kein Sitzplatz war mehr frei und die Verantwortlichen mussten noch Tische und Stühle „anbauen“. .

In den närrisch geschmückten Räumen ging es hoch her. Der Abend wurde mit einem köstlichen Abendessen eröffnet. Haus-Dj Ben verstand es, Jung und Alt auf die Tanzfläche zu bringen. Mit vielen alten und neuen Hits begeisterte er das närrische Publikum.

Eisbrecher wie in jedem Jahr war Margret Eichhorn. Mit ihrem Vortrag die „Reilinger Joggerin“ konnte sie das Publikum begeistern.

Nach einer Tanzrunde gingen Julia Triebskorn und Lena Eichhorn in die Bütt. Unter der Mithilfe von sechs anwesenden Herren traf ihr Vortrag genau ins Schwarze und der Saal kochte. Toll wie sich unser Nachwuchs in den Verein einbringt.

Mit einem dreifachen Reiterverein „Ahoi“ durften sie die Bühne verlassen.

Zwischenzeitlich hatte die Bar eröffnet und so mancher „coole Drink“ wurde eingenommen.

Gespannt war man auf den Vortrag unseres Vereinsbüttels Nadine Treutlein. Eine Büttenrede vom Feinsten war unserer Nadine wieder eingefallen. Da bekam jeder sein Fett weg. In gereimter Form ließ sie das vergangene Vereinsjahr Revue passieren. Ihr Reim „Ach wie langweilig wäre doch unser Sein, hätten wir nicht den Reiterverein“ klingt uns heute noch in den Ohren. Mit lang anhaltendem Beifall wurde unsere Nadine verabschiedet mit dem Versprechen, im nächsten Jahr wieder als Vereinsbüttel über das Vereinsgeschehen zu berichten.

Ausgelassen wurde noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Besonderer Dank an dieser Stelle an den „harten Kern“ für die Organisation dieser Veranstaltung und unseren vereinseigenen Büttenassen.

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