| 04.12.2005 Weihnachtsreiten
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| Weihnachtszauber
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| Nikolaus war beim Reiterverein
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| Bereits zum zweiten Mal fand am vergangenen Sonntag der Weihnachtszauber des
Reitervereins in der Reithalle statt. Eine toll dekorierte Reithalle mit
Holzhäuschen, alten Bordwagen, und viele geschmückte Weihnachtsbäume
verzauberten die Reithalle in ein vorweihnachtliches Wunderland. Eine Mischung
zwischen Weihnachtsreiten und Weihnachtsmarkt kam bei den Besuchern sehr gut
an. Der erste Vorsitzende Herbert Dörfer konnte viele Gäste aus Nah und Fern in
der Reithalle begrüßen, ein besonderer Gruß ging an Bürgermeister Walter Klein
mit Gattin und den Gemeinderäten Jens Pflaum mit Gattin und Markus Lützel mit
Gattin.
Eröffnet wurde das reiterliche Programm von der Reiterjugend. Lara Triebskorn,
Amelie Pflaum, Jenny Schrank, Romy Siegert, Angela Kahl, Melanie Pal und
Jennifer Wolf hatten ein sehr schönes heiteres Programm zusammengestellt. Mit
verschiedenen Reiterspielen wie die „Reise nach Jerusalem“, Sattelrennen,
Sackhüpfen mit dem Pferd und ein Tuchrennen rundeten das Programm ab. Bei
dieser Vorführung ging es darum, das große Vertrauensverhältnis zwischen Pferd
und Reiter aufzuzeigen. Spielerisch wurde gezeigt, wie man sich auf sein Pferd
auch in kritischen Situationen verlassen kann. Besonderen Dank an dieser Stelle
der Jugendreitlehrerin Petra Klose, die sich wie in jedem Jahr um diesen
Programmpunkt gekümmert hat. Viel Applaus gab es von den zahlreichen Besuchern
für diese super Vorführung.
Dann war es endlich so weit, die Kinder konnten es kaum erwarten, bis die
Pferde nun allen zur Verfügung standen und unter fachmännischer Anleitung
einiger aktiven Mitglieder durfte jedes Kind einige Runden in der Reithalle
drehen. Da konnten Mama und Papa oder Oma und Opa die ersten Reitversuche ihrer
Sprösslinge bewundern. Vom reiten ging es gleich weiter an den Tisch des
Kindergartens St. Anna. Dort wurde mit den Kindern gebastelt und gemalt.
Standesgemäß eingefahren kam der Nikolaus, kutschiert mit dem Gespann der
Aktiven Fahrerin Carolin Dagenbach mit ihrem Beifahrer Roland Geiger. Natürlich
hatte der Nikolaus für jedes Kind ein kleines Geschenk.
Danach endete der offizielle Teil aber nicht der Weihnachtszauber in der
Reithalle. Der Duft von frischem Glühwein, frischen Waffeln und besonders der
frischen Bratwürste kam sehr gut bei den zahlreichen Besuchern an und ließ sie
in der Reithalle verweilen. Bevor man den nach Hause weg antrat konnte man sich
im Stand von Karin Erbrecht noch mit kleinen oder großen Geschenken für das
Weihnachtsfest eindecken.. Viel selbst gebasteltes, genähtes und gestricktes
fand bei den Besuchern seine Abnehmer.
Besonderer Dank an dieser Stelle unserem Aktivensprecher Ralf Müller, der die
schmucken Holzhäuser aber auch die dekorativen Bordwagen zur Verfügung stellte.
Danke auch an dieser Stelle an Klaus Schröder für die Bereitstellung des
Radladers. Mit Tannenbäumen hat uns wie in jedem Jahr, Klaus Schmitt aus
Altlußheim versorgt. Unseren Freunden vom Reiterverein Nussloch danken wir für
die Bereitstellung der Beschallungsanlage.
Und nicht zuletzt einen besonderen Dank an unseren „Pfälzer Weihnachtsmann“.
Natürlich wollen wir an dieser Stelle nicht die fleißigen Helfer des
Reitervereins vergessen, die sich um den Aufbau, das leibliche Wohl, die
Beschallung und den Ablauf dieser Veranstaltung gekümmert haben. Wir sagen
einfach Danke.
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Nach Oben |
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Im gesamten Turnierjahr 2005 wurden 38 Siege und 197 Platzierungen errungen.
Ein besonderer Dank ging an die Reitlehrer Ralf Hollenbach und Gerhard Weixler,
die großen Anteil an den Erfolgen haben.
Jeder Geehrte erhielt ein kleines Präsent für die Erfolge im abgelaufenen
Vereinsjahr.
Besonders herausgestellt wurden die Reitlehrer im Jugendbereich. Allwöchentlich
kümmern sich Karin und Werner Reinemuth, Petra Klose, Yvonne Baumann, Nina
Heinrich, Nicola Martin, Desiree Bickle, Caroline Moock, Sandra Wölfelschneider
und Nadine Treutlein geduldig um den Reiternachwuschs.
Einen großen Platz nahmen in diesem Jahr die Ehrungen für 25 und 40-jährige
Mitgliedschaft ein. Welcher Verein kann heute noch 17 Vereinsmitglieder mit
mehr als 25 jähriger Vereinszugehörigkeit ehren. Diese Mitglieder bilden heute
noch das Gerüst für eine intakte Vereinsarbeit und stehen uns noch in
vielfältiger Weise wie Vorstandschaft, Jugendarbeit oder Turnierhelfer zur
Verfügung.
Folgende Mitglieder wurden geehrt:
40 Jahre Mitgliedschaft - Werner Astor, Kurt Gorn, Karin Ilgner, Hermann
Klein, Walter Klein, Karl Ohnsmann, Anton Riedel, Paul Vögele, Ute Weinlich,
Werner Weißbrodt, Claudia Weinlich
25 Jahre Mitgliedschaft - Anja Deubel, Alfred Eisenmann, Angelika Fuchs,
Ulrike Grassel, Gabi Müller, Karin Reinemuth, Beate Schrank
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Die anwesenden Geehrten erhielten eine Urkunde und ein Weinpräsent bzw. Urkunde
und Ehrennadel in Silber. Leider konnten nicht alle zu Ehrenden anwesend sein.
Die Ehrungen wird der Verein in den nächsten Tagen nachholen.
Für Reiternachwuchs in diesem Jahr sorgten Birgit und Thomas Dagenbach die sich
über die Geburt des Sohnes Yannik Tim freuen konnten. Als äußeres Zeichen wurde
ein Blumengebinde überreicht.
Oktoberfeststimmung kam im Saal des Josefshauses auf. Unter dem Motto „wie in
Bayern richtig gefeiert wird“ hatte die Tanzgruppe des Reitervereins wieder
einen „Showakt“ einstudiert, der die Anwesenden begeisterte. Zu bayowarischen
Klängen traten die Akteurinnen und Akteure Lara und Julia Triebskorn, Jana und
Lena Eichhorn, Amelie Pflaum, Fabienne Kalka, Viktoria Geiger, Katharina Bauer,
Katja Konrad, Barbara Mattern, Vanessa Werner und Steffen Krämer auf die Bühne
und brachten mit ihrer Vorführung den Saal zum kochen. Erst nach einer
begeisternden Zugabe durften sie die Bühne verlassen.
Besonderer Dank an dieser Stelle den „Choreographen“, Rita und Martin
Triebskorn, die sich für diese Vorführung verantwortlich zeigten.
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Besonderen Dank dem „harten Kern“, der sich wie in jedem Jahr um die Dekoration
und den Aufbau dieser Veranstaltung kümmerte. Bei guter Stimmung mit den
„Honey`s“ und dem einen oder anderen Trink an der Reiterbar klang ein sehr
schöner Abend im Kreise der Reiterfamilie aus. Schon heute freuen wir uns auf
die St. Barbara-Feier im Jahr 2006.
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Nach Oben |
| 02.09. - 04.09.2005 - Grosses Reit- und Springturnier in
Reilingen |
| Ein gemeinsames dreitägiges "Fahrerlager" von Mensch und Tier
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| Aus bescheidenem Dorfturnier wird ein renommiertes
dreitägiges Wettkampfereignis des Pferdesportes über die Region hinaus
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| Reilingen. Das traditionelle Reit- und Springturnier des Reitervereins gehört
seit vielen Jahren zu den herausragenden Sportveranstaltungen in Reilingen. Aus
einem bescheidenen Dorfturnier entwickelte sich in den Jahren ein dreitägiges
Wettkampfereignis, das inzwischen selbst gestandene Reitprofis dazu verlockt,
ihre Startmeldungen abgeben.
Das Turnier genießt vor allem in Süddeutschland einen besonderen Ruf, so dass
viele Gestüte und Pferdezüchter auch in diesem Jahr das Reilinger Reit- und
Springturnier dazu nutzten, ihre viel versprechenden Nachwuchspferde zu testen
und sie - aber auch so manchen Reiter - erstmals echte Turnierluft schnuppern
zu lassen.
Von Freitag bis Sonntag herrschte rund um das großzügige Reitsportgelände am
Sandweg reges Treiben. Zeitweise kam man sich sogar vor wie im Fahrerlager des
nahen Hockenheimrings. Ein Blick in die kleine Lagerstadt machte deutlich, dass
die einfachen Pferdeanhänger inzwischen längst in der Minderzahl zu sein
scheinen. Immer mehr Reitställe oder entsprechend solvente Pferdebesitzer
bringen ihre Tiere in großen Transportern mit Stallungen und kleiner Rüstkammer
zu den Turnierplätzen. Und im Bereich der Ein- und Abreiteplätze gab es auch in
der Spargelgemeinde einen kleinen Markt, der von Händlern und Unternehmen aus
dem Reitsport und der Pferdezucht beschickt wurde.
Mit 450 Reiterinnen und Reitern, sowie knapp 700 Pferden in den Starterlisten
setzte sich der erfolgreiche Trend der Vergangenheit auch in diesem Jahr fort.
Für die vielen Besucher bedeutete dies, dass sie fast 1 200 Starts sehen
konnten. Für den gastgebenden Reiterverein war dies letztendlich eine besondere
Herausforderung an Organisation und Koordination.
Die beiden Vorsitzenden, Herbert Dörfer und Werner Eichhorn, hatten die
Gesamtleitung der Veranstaltung inne und konnten sich dabei auf ein erfahrenes
und eingespieltes Organisationsteam ihres Vereins verlassen. Anwesend waren für
alle Fälle aber auch zwei Hufschmiede mit ihren transportablen Werkstätten,
sowie Tier- und Humanmediziner.
Um die Sicherheit auf dem Sportgelände sowie den Sanitätsdienst kümmerten sich
in bewährter Weise Sicherheitsingenieur Wolfgang Kalka und das DRK.
An allen Turniertagen kamen viele Besucher an den Springparcours und zu den
Dressurcarrés, wo spannender und ästhetisch schöner Reitsport geboten wurde.
Höhepunkte der dreitägigen Veranstaltung waren für alle Reitsportfreunde die
Meisterschaften des Reiterrings Badische Pfalz, das S-Springen, sowie die
M-Prüfungen in der Dressur.
In der Reitsporthalle hatten die Reilinger Reiter einen großen
Gastronomiebereich eingerichtet. Hier wurden nicht nur die Aktiven, sondern
auch die Zuschauer vom Frühstück bis zum Mitternachtsimbiss nahezu rund um die
Uhr versorgt. Wie es sich inzwischen für solche Sportereignisse gehört, gab es
auf der Terrasse der Reithalle einen eigenen VIP-Bereich für geladene Gäste und
die vielen Sponsoren des Reitturniers. Und einmal mehr wurde die Bar zu einem
beliebten Treffpunkt Reilinger und auswärtiger Reitsportfreunde, die hier in
lockerer Atmosphäre bis in den frühen Morgen die Gelegenheit zum Fachsimpeln
und Erfahrungsaustausch nutzten.
Da auch im Reitsport der Computer seinen Einzug gehalten hat, konnten die
eingegebenen Daten und Wertungen schnell in Ergebnislisten umgesetzt werden.
Bürgermeister Walter Klein nahm nicht nur als Schirmherr der Veranstaltung
sondern auch als Präsident des Reiterrings Badische Pfalz die Siegerehrungen
vor.
Dank der Unterstützung durch zahlreiche Sponsoren aus der regionalen Wirtschaft
und den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Hockenheim war es möglich,
zahlreiche Geld-, Sach- und Ehrenpreise an die erfolgreichen Reiterinnen und
Reiter zu überreichen. Für das Reilinger Reit- und Springturnier war dies von
besonderer Bedeutung, denn damit konnte erneut die Attraktivität der
Veranstaltung für die Reitsportler, Züchter, Gestüte und Pferdebesitzer
gesteigert werden.
Mehr zum Reilinger Reit- und Springturnier und die ausführlichen Ergebnisse
sind
hier zu finden.
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| 02.09. - 04.09.2005 - Grosses Reit- und Springturnier in Reilingen |
| "Es gibt immer wieder neue Herausforderungen"
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| Der zweite Vorsitzende des Reitervereins Werner
Eichhorn ist seit Jahrzehnten mit dabei
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| Reilingen. "Werner Eichhorn, bitte dringend zum Dressurplatz", tönt es aus der
Lautsprecheranlage auf der Anlage des Reitervereins. Seit rund 30 Jahren ist
der 68-Jährige nun schon als zweiter Vorsitzender bei den Reitern tätig. Seit
dieser Zeit ist er auch beim jährlichen Höhepunkt, dem Spring- und Reitturnier,
nicht mehr wegzudenken. Schon sein Vater Karl hatte die Anfänge des Vereins
nach dem Krieg entscheidend mitgeprägt. "So gesehen bin ich in meinen
Aufgabenbereich hineingewachsen", sagt Werner Eichhorn im Gespräch mit unserer
Zeitung, der er bereitwillig ein Interview gibt.
Herr Eichhorn, Sie sind jetzt nun schon so lange in der Organisation tätig, sind
für den Zustand der Plätze mitverantwortlich und helfen eigentlich wo sie
können. Wird das nicht alles langsam zur Routine?
WERNER EICHHORN: "Keinesfalls. Es gibt immer wieder neue Herausforderungen
für mich. Schließlich spielt bei unserem Turnier auch nicht immer das Wetter
mit. Diesmal mussten wir die Plätze schon im Vorfeld beregnen, um der
Trockenheit Herr zu werden. Auch der Dressurplatz musste entsprechend
hergerichtet und abgefahren werden.
Das heißt, Sie haben die Einsätze der vielen freiwilligen Helfer koordiniert?
EICHHORN: Ja sicher. Jemand muss doch den Überblick behalten. Doch eines muss
ich sagen. Wir haben immer wieder viele ehrenamtliche Helfer, die mithelfen.
Ohne sie wäre ein solches Mammutturnier erst gar nicht möglich.
Woran liegt es, dass auch sehr viele junge Mitglieder zur Hand gehen. Das ist in
anderen Vereinen nicht so üblich.
EICHHORN: Ob im Wirtschaftsbetrieb, beim Parcoursbauen oder in der Meldestelle
- überall haben wir Reiternachwuchs. Das ist unserer guten Jugendarbeit
zuzuschreiben. Wir hatten immer die Maxime ausgegeben, dass wir allen
Bevölkerungsschichten die Gelegenheit geben wollen, zu reiten. Das hat sich
jetzt bezahlt gemacht. Viele Kinder kommen jetzt auch als Jugendliche zu uns,
und bekanntlich ist die Jugend die Zukunft des Vereins. So gesehen muss es uns
um die Zukunft nicht Bange sein.
Hat man denn eigentlich nach solch langer Zeit, noch ein wenig Lampenfieber. Man
erzählt sich, Sie seien Tage vor dem Turnier gar nicht anzusprechen?
EICHHORN: Das ist natürlich ein wenig übertrieben. Aber ich muss gestehen, ein
bisschen nervös bin ich da schon im Vorfeld. Wenn es aber erst einmal
Sonntagabend ist, und alles hat einigermaßen reibungslos geklappt, legt sich
die Aufregung wieder. Da freue mich schon auf das nächste Jahr.
Das Turnier war auch diesmal wieder sehr gut besucht.
EICHHORN: Das ist richtig. Die Reilinger und die Besucher aus der Region haben
das Turnier wieder sehr gut angenommen. Das macht uns natürlich auch ein
bisschen stolz. Außerdem ist unser Verein schließlich auf die Einnahmen im
Wirtschaftsbetrieb angewiesen.
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| 02.09. - 04.09.2005 - Grosses Reit- und Springturnier in Reilingen |
| Lokalmatador verpasst den Sieg nur ganz knapp
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| Ralf Müller wird in Reilingen erneut nur Zweiter /
Ringmeister des Reiterrings Badische Pfalz ermittelt
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| Nur um knapp eine Sekunde hat der Lokalmatador Ralf Müller am Sonntag den Sieg
in der Spingprüfung Klasse S um den Ehrenpreis der Gemeinde verpasst. Der
Reilinger schaffte beim Reit- und Springturnier des Reilinger Reitervereins wie
im vergangenen Jahr zwar im S-Springen die Qualifikation für die anschließende
Siegerrunde, um dann ebenso wie im vergangenen Jahr "nur" undankbarer Zweiter
zu werden. War es 2004 noch Dr. Hermann Weiland aus Mannheim, der Müller den
Sieg vor der Nase wegschnappte, war diesmal der Kaiserslauterer Gerhard Schmidt
auf Indira besser.
Beide hatten in der Siegerrunde keinen Abwurf zu verzeichnen. Während Schmidt
für seinen Siegesritt allerdings nur 42,82 Sekunden benötigte, blieb die
Zeitnahme bei Ralf Müller und Costello nach einem beherzten Ritt bei 43,97
Sekunden stehen. Trotz des zweiten Platzes gab es für Müller von den gut
besetzten Rängen jede Menge verdienten Beifall. Den hatten sich Pferd und
Reiter auch redlich verdient. Dritter wurde eine Amazone, die wirklich niemand
so recht auf der Rechnung hatte. Petra Lorenz auf Larissa aus dem badischen
Rheinstetten lehrte im Stechen fünf weiteren Männern das Fürchten. Aus dem
Verbreitungsgebiet der Schwetzinger Zeitung schaffte noch Gregory Wiegand
(Eppelheim) auf Laurence den Sprung unter die besten zehn. Am Ende wurde
Wiegand sogar noch Neunter - ärgerlich waren allerdings seine beiden Abwürfe,
die eine bessere Platzierung verhinderten.
Ohne Wenn und Aber, das S-Springen mit Siegerrunde war wieder einmal der
Höhepunkt der drei Turniertage, an denen die Organisatoren über 700 Starts über
den Parcours beziehungsweise das Viereck bringen mussten. RV-Vorsitzender
Herbert Dörfer war dann gegen Turnierende auch froh, "dass wieder einmal alles
so reibungslos geklappt hat". Lediglich einmal musste der Krankenwagen eine
Reiterin nach einem Sturz ins Hospital bringen, doch am Ende waren es auch hier
nur kleinere Blessuren.
Doch zurück zum Sportlichen. Den Sieg in der Springprüfung Klasse M sicherte
sich Rainer Engelhorn (Heidelberg-Rohrbach) auf Graf Gayden. Er verwies Birgit
Weiland (Mannheim) und den Schwetzinger Michael Vogel auf die Plätze. Auch hier
ging es äußerst knapp zu. Nach fehlerfreien Ritten musste die Zeit entscheiden.
Doch nicht nur über Hindernisse ging es beim Reilinger Reitturnier. Auch die
Freunde des Dressursports kamen wieder einmal voll auf ihre Kosten. In der
Prüfung Klasse M gab es für Olaf Nowak (Zaisenhausen) auf Chiasso insgesamt 663
Punkte. Keiner der übrigen Teilnehmer konnte diese Punktzahl toppen. Zweite
wurde Julia Machat auf Fine Finesse mit 20 Punkten weniger. Auf dem dritten
Platz landete Bettina Weiland aus Biblis (636). Eine tolle Vorstellung lieferte
auch Kathrin Weixler (Wieblingen) auf Guru ab, die noch als Sechste platziert
wurde.
Wie in der Vergangenheit gab es auch 2005 wieder einmal jede Menge Höhepunkte.
So zählte Reilingen als finale Wertung für die Ringmeisterschaft Reiterring
Badische Pfalz. Bei den Junioren (Springen) holte Mark Fuchs (Schwetzingen) in
Kirchheim, Heddesheim und Reilingen die meisten Punkte (283). Er gewann vor
Moritz Gänzler (Walldorf) und Severine Kreuzwieser (Nußloch).
Bei den Jungen Reitern sprang Gregory Wiegand (Eppelheim) am besten. Mit 277
Zählern verwies er seine Konkurrentin aus Dossenheim, Susanne Apfel (276) und
Lena Müller (Kirchheim/274) auf die Plätze 2 und 3. Bei den Senioren gewann
Sandra Ameis (Birkenhof/Ladenburg) vor Klaus Sponagel (Brühl) und Gerhard
Wiegand (Eppelheim).
In der Junioren-Dressur holte sich Svenja Trzmiel (Seewiesen-Heddesheim) den
Meisterschaftstitel. Zweite wurde Anika Carolin Mayer (Großsachsen). Gianina
Koch (Eppelheim) holte sich den Sieg bei den Jungen Reitern und ließ Kathrin
Weixler (Wieblingen) hinter sich. Bei den Senioren nutzte Brigitte Treiber
(Eppelheim) die Gunst der Stunde. Sie gewann vor Martina Volz
(Heidelberg-Grenzhof) und Ilka Pfeffer (Reilingen).
Mehr zum Reilinger Reit- und Springturnier und die ausführlichen Ergebnisse
sind
hier zu finden.
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| 02.09. - 04.09.2005 - Grosses Reit- und Springturnier in Reilingen |
| In der Ruhe liegt die Kraft
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| Eingespieltes Trio beherrscht Meldestellen-Chaos
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Der anerkannte Richter Herbert Ludt (Rauenberg) sagt: "Eine gut funktionierende
Meldestelle ist die Voraussetzung für ein sehr gutes Turnier - und Reilingen
ist ein sehr gutes Turnier." Und auch sein Richterkollege Gerhard Weixler
(Ketsch) stimmt mit ein. "Hier klappt wirklich alles perfekt." Über so viel Lob
aus erfahrenem Munde können sich Nadine Treutlein (26), Lena Eichhorn (17) und
Andrea Petermann (24) sogar etwas einbilden. Die Richter sparen sonst eher mit
Lob. Das Meldestellen-Trio, bei dem beim Reit- und Springturnier des
Reitervereins Reilingen fast alle organisatorischen Fäden zusammenlaufen, ist
schon ein eingespieltes Team.
Den Anfang machte Nadine Treutlein, die vor rund neun Jahren in der Meldestelle
die "Zügel in die Hand nahm". Nichts, aber auch gar nichts kann sie aus der
Ruhe bringen. Und genau das macht sie so wertvoll. Bekanntlich liegt ja auch in
der Ruhe die Kraft. Zusammen mit ihren beiden Reiterkolleginnen aus dem Verein
sorgt sie dafür, dass die Teilnehmer pünktlich auf ihrem Pferd sitzen, kassiert
Nenngelder und gibt Auskünfte ohne Ende. Natürlich werden hier auch die
Ergebnislisten erstellt. Schon im Vorfeld haben die drei jede Menge Arbeit,
immerhin müssen die Nennungen im PC erst einmal erfasst werden, bevor die
Zeitpläne geschmiedet werden. "Es macht mir ganz einfach Spaß, sonst könnte ich
diesen Job nicht machen", sagt "Chefin" Nadine, während sie wieder eine der
unzähligen Fragen beantwortet. Ganz nebenbei werden in der Meldestelle auch
Siegerprämien ausbezahlt und die Schleifen für die Sieger zurechtgelegt.
Apropos Schleifen: Die wurden im Vorfeld neu gekauft. "Dabei haben wir
besonderen Wert auf ein neues Design gelegt", hat der Vorstand längst vollstes
Vertrauen in die drei, die die Meldestelle als ihr Reich entdeckt haben. Nur
auserwählte Personen haben übrigens Zutritt in die heiligen Hallen, jeder
andere würde nur stören und sie bei ihrer Arbeit behindern. Das Trio jedenfalls
behauptet von sich, "dass wir das Chaos beherrschen".
Die Gummibärchen, die am Meldestellenfenster zu finden sind, sind natürlich für
die Reiter, die manchmal doch ein wenig hektisch agieren und sich durchs Kauen
- ähnlich wie bei den Vierbeinern - beruhigen sollen. "Die Idee hat sich
bewährt", sagt Andrea Petermann und schaut auf die halb leere Plastikdose. Und
noch etwas hat sich bewährt: Wenige Tage vor dem Turnier wurde nämlich die
Meldestelle neu gestrichen. Die Orange-Töne machen sich wirklich vortrefflich
und haben der Meldestelle zu neuem Glanz verliehen. Dabei strahlen die drei
eigentlich schon genug Glanz und Freude aus. Der Reiterverein Reilingen
jedenfalls kann sich glücklich schätzen, solch einen Nachwuchs in den eigenen
Reihen zu haben. Spätestens in vier Wochen kommt das Trio schon wieder
zusammen, denn dann laufen die Vorbereitungen für das Fahrturnier im Mai 2006
wieder an. Dort soll schließlich auch wieder alles so reibungslos klappen. Den
Lobgesang der Richter hört man dann natürlich wieder gerne.
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Nach Oben |
| 27.05. - 29.05.2005 - 19. Reilinger Fahrturnier |
| Bei Reilinger Hitzeschlacht lief alles wie am Schnürchen
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| Viel Lob beim 19. Fahrturnier für den ausrichtenden RV
Reilingen / Zweiter Platz für Lokalmatador Hillenbrand
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| Steffen Brauchle (PSV Schloss Kapfenburg) heißt der neue baden-württembergische
Meister bei den Ponys. Der erste 16-Jährige Schwabe feierte am Sonntag beim 19.
Reilinger Fahrturnier einen unangefochtenen Sieg. Mit einem bemerkenswerten
Vorsprung gewann Brauchle die Kombinationswertung vor Matthias Stürwold
(Münstertal) und Alwin Kunz (Rol). Brauchle hatte am Ende der drei harten
Turniertage lediglich 108,26 Strafpunkte und gewann mit seinem Vierspänner
verdient die Meisterschaft.
Zusammen mit Dandilo, Ronja, Bongo und Wanda war er nicht nur in der
Dressurprüfung Klasse S nicht zu schlagen und siegte vor Herbert Rietzler (RFV
Rettenberg) und Karl-Anton Heller (RFV Glashofen). Brauchle erhielt hier die
Wertnote 312. Auch beim anspruchsvollen Geländefahren ließ Brauchle erst gar
keinen Zweifel aufkommen, wer am Ende die Nase ganz vorne haben würde. Vor
Matthias Bär (Wenigenauma) und Reiner Ochs stand Brauchle mit der Note von
48,24 ganz oben auf dem Siegertreppchen. Da machte es auch nichts, das er beim
Hindernisfahren am gestrigen Sonntag "nur" auf dem zweiten Platz landete. Hier
gewann Reiner Ochs (Hanau-Land). Doch der zweite Platz genügte Brauchle, um
sich die baden-württembergische Meisterschaft zu sichern.
"Es hat diesmal alles optimal geklappt", sagte der frisch gebackene Meister und
sparte dabei nicht mit Lob an der Organisation. "Die Reilinger Verantwortlichen
haben sich wirklich sehr bemüht, dass alles reibungslos über die Bühne geht.
Natürlich hätten wir uns alle auch für die Pferde ein wenig kühleres Wetter
gewünscht. Doch das kann man schließlich nicht beeinflussen." Doch auch hier
reagierten die Verantwortlichen um den ersten Vorsitzenden Herbert Dörfer. So
hatte man laut Dörfer einen zweiten Tierarzt hinzugezogen, um bereits ersten
Schwächen bei den Pferden vorzubeugen und sie nicht zu arg zu strapazieren.
Doch alles blieb im Rahmen und so konnten auch die Großpferde ihre Prüfungen
absolvieren.
Auch da erlebten die zahlreichen Zuschauer, die auf die Reitanlage gekommen
waren, tollen Pferdesport und jede Menge geballte Pferdestärken. Am Ende durfte
sich nach einem packenden Kopf-an-Kopf-Rennen Frank Kunz (RFV Elz) freuen. Er
sicherte sich mit Felicitas, Aramis, Whitney und Faybel den Sieg in der
kombinierten Prüfung - also in der Gesamtwertung. Dabei hatte es nach der
Dressurprüfung noch gar nicht so rosig für den Favoriten ausgesehen. So musste
Kunz hinter Steffen Scholz (Langenbernsdorf) mit dem zweiten Platz zufrieden
sein. Und auch beim Geländefahren sprang nur der zweite Rang heraus. Hier
siegte Max Dangel (Vechta), der in der Gesamtabrechnung hinter Frank Kunz aber
auf dem zweiten Platz landete. Beim Hindernisfahren hatte Dangel zwar die
bessere Leistung gebracht, doch der Vorsprung von Kunz aus der Dressur konnte
nicht mehr gepackt werden.
Aus Reilinger Sicht gab es einen Erfolg bei den Zweispännern zu vermelden. Mit
Erich Hillenbrand und Ginkgo, Matcho-Son und Gamander hatte der Reilinger drei
gute Pferde aufgeboten, die in der kombinierten Wertung hinter Bernd Tafelmaier
(Murrgau) landeten. Während Tafelmaier 91,23 Strafpunkte erhielt, konnte
Hillenbrand mit seinen 98,69 Punkten zufrieden sein. Dritter wurde Günter
Wieland (Brettachtal). Hillenbrand holte zuvor beim Hindernisfahren Klasse M
mit Siegerrund den vierten Platz und im Geländefahren reichte es zu Rang 3. Die
Eignungsprüfung für Fahrpferde (Einspänner) gewann Michael Quinkler (RFV
Maiersberg-Homberg) mit Veston mit der Wertnote von 7,0 vor Herbert Rietzler
(Rettenberg/6,5). In der Dressurprüfung Kl. A für Einspänner durfte sich der
Walldorfer Ferdinand Weissbrod mit Larcros freuen. Er erhielt eine 6,5.
Insgesamt waren 23 Vierzüge Großpferde, 12 Ponyviererzüge und 29 Ein-und
Zweispänner am Start -- eine bemerkenswerte Zahl.
Einmal mehr machte der Reiterverein Reilingen mit der Austragung des 19.
Fahrturniers nicht nur Werbung für den Fahrsport, der in Deutschland immer mehr
Freunde findet, auch der Verein selbst machte viel Werbung in eigener Sache. So
präsentierte sich die weiträumige Anlage in trotz der Trockenheit in einem
prächtigen Zustand und für genügend Wasser für Mensch und Tier war ebenfalls
gesorgt. Unter der Turnierleitung von Herbert Dörfer und Petra Klose lief alles
wie am Schnürchen und da machte es den Fahrern auch nichts aus, dass es beim
Fahrsport nicht wie beim Springen oder der Dressur keine Marscherleichterung
gibt. Trotz der heißen Temperaturen wurde die Etikette bei den Fahrern und
Mitfahrern gewahrt - das ist Tradition.
Mit den Reilingern Wolfgang Böhm, Erich Hillenbrand und Klaus Schmitt hatte man
zudem drei erfahrene Experten für die Geländestrecke finden können, die den
Pferden nicht zu viel zumuten wollten und fair absteckten. Und auch bei der
Meldestelle mit Nadine Treutlein und Andrea Petermann lief alles perfekt ab,
obwohl es in manchen Phasen des Turniers hier schon hektisch zuging. Doch das
eingespielte Team fand immer die richtigen Antworten auf jede Menge Fragen.
Mehr zu dem 19. Reilinger Fahrturnier und die ausführlichen Ergebnisse sind
hier zu finden.
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| 27.05. - 29.05.2005 - 19. Reilinger Fahrturnier |
| Spargel gehören traditionell zum Fahrturnier ebenso wie die Pferde
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| Auch das Kulinarische hat einen hohen Stellenwert /
Interview mit dem Organisator des Wirtschaftsbetriebes Martin Triebskorn
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| Trotz der brütenden Hitze haben sich die Reilinger und die Pferdefreunde aus
der Region den Termin des 19. Fahrturniers freigehalten. Nicht nur
hochklassiger Fahrsport wurde hier seit Freitag und bis Sonntag geboten, auch
gesellschaftlich kann Reilingen mit den großen Turnieren der Region längst
mithalten. Ein Garant dafür ist natürlich das eingespielte Team, das an den
drei Turniertagen gleich in mehreren Schichten in der Küche, dem Service und an
den Theken bereitstand. Nicht nur der Barbetrieb mit "heißer Musik" und
scharfen Getränken sowie DJ Ben sorgte am Samstagabend für beste Stimmung, auch
sonst ging es beim Reiterverein sehr familiär zu. Wir unterhielten uns mit
Martin Triebskorn, der von Anfang an die Organisation des Wirtschaftsbetriebes
koordiniert und aus dem Helferteam gar nicht wegzudenken ist.
Herr Triebskorn, der Spargel darf natürlich bei dieser Veranstaltung nicht
fehlen. Wie viel Spargel musste denn geschält und angerichtet werden?
MARTIN TRIEBSKORN: Nun, wir haben diesmal etwa 150 Kilogramm Spargel
zubereitet. Die rund 70 Frauen, die in mehreren Schichten in der Küche zugange
waren, haben erstklassige Arbeit geleistet. Ein Kompliment an dieser Stelle.
Können Sie sich das Fahrturnier ohne Spargel vorstellen?
TRIEBSKORN: Nein, der Spargel gehört einfach dazu. Ohne Spargel geht es nicht.
Viele Besucher kommen extra wegen des Spargels zu uns auf die Anlage. Die
Tradition muss gewahrt bleiben, damit wollen wir auch künftig nicht brechen.
An den Turniertagen herrschten auch in der Halle tropische Temperaturen. Hat das
dem Umsatz geschadet?
TRIEBSKORN: Es wurde natürlich mehr getrunken als gegessen, doch ich denke, wir
können ganz zufrieden sein. An allen drei Tagen herrschte jede Menge Betrieb
und wir hatten viel zu tun und haben jede Menge Schweiß vergossen.
Sie haben mit Margret Eichhorn und Hannelore Kief zwei Frauen an ihrer Seite,
die im Küchenbereich alles managen.
TRIEBSKORN: Das ist richtig. Überhaupt sind wir ein gutes und eingespieltes
Team. Viele sind von Anfang an dabei und halten sich den Termin frei, um helfen
zu können. Da ist nicht bei vielen Vereinen so. Es macht einfach Spaß dabei zu
sein und so ein Teil des Turniers zu sein. Auch wenn die Tage wieder sehr
hektisch und stressig waren - wir freuen uns alle schon auf das nächste Jahr
und natürlich auf den frischen und leckeren Spargel.
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Nach Oben |
| 09.04.2005 - Abzeichenprüfungen beim Reiterverein |
| Abzeichenprüfungen beim Reiterverein
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| 26 Teilnehmer stellten sich am Samstag, 09. April 2005, den Prüfern Manfred
Beier, Jürgen Müller-Dörr und Gerhard Weixler um die Abzeichenprüfungen
Baisspass, kleines + großes Hufeisen, kleines Reitabzeichen und
Longierabzeichen abzulegen.
In wochenlangem Training hatte die Hauptverantwortliche Nadine Treutlein die
Teilnehmer in der Theorie unterrichtet. Auch der praktische Teil „Dressur“
wurde von ihr übernommen. Die Ausbildung im praktischen Teil „Springen“ hat
freundlicherweise Helmut Honerboom übernommen.
Dass sich die Mühen der letzten Wochen gelohnt haben zeigt, dass alle
Teilnehmer trotz großer Nervosität (was sich auch teilweise auch auf die Pferde
übertrug), die Prüfungen in den einzelnen Sparten bestehen konnten.
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| Prüflinge des Reitervereins Reilingen :
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| Leonie Martin(Basipass) |
| Sarah Schrank (Basispass) |
| Romy Siegert (Basispass) |
| Melanie Pal (Basispass + kleines Hufeisen) |
| Vanessa Werner (Basispass + großes Hufeisen) |
| Angela Kahl (Basispass + großes Hufeisen) |
| Judith Birkenmaier (Basispass + kleines Reitabzeichen) |
| Stefanie Brandenburger (Basispass + kleines Reitabzeichen) |
| Viktoria Geiger (Basispass + kleines Reitabzeichen) |
| Amelie Pflaum (Basispass + kleines Reitabzeichen) |
| Silke Schmitt (Basispass + kleines Reitabzeichen) |
| Lara Triebskorn (Basispass + kleines Reitabzeichen) |
| Caroline Moock (Kleines Reitabzeichen) |
| Jennifer Schrank (Kleines Reitabzeichen)
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| Auswärtige Teilnehmer:
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| Katharina Bogar (Basispass) |
| Lisa Kerer (Basispass) |
| Anja Pauli (Basispass) |
| Giulia Armbruster (großes Hufeisen) |
| Fabian Beer (Basispass + kleines Hufeisen) |
| Sascia Buse (Basispass + großes Hufeisen) |
| Christina Bogar (Basispass + kleines Reitabzeichen) |
| Janine Hilke (Basispass + kleines Reitabzeichen) |
| Nathalie Hilke (Basispass + kleines Reitabzeichen) |
| Barbara Mattern (kleines Reitabzeichen) |
| Edmund Rauch (Longierabzeichen)
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Nach Beendigung der Prüfungen traf man sich im Reiterstübchen zur
Abzeichenübergabe und einem gemütlichen Beisammensein
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| 01.04.2005 Generalversammlung im Reiterstübchen |
| 61. Hauptversammlung beim Reiterverein am 01. April 2005
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| Keine Neuwahlen in diesem Jahr
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| Fast pünktlich um 20.46 Uhr eröffnete der erste Vorsitzende Herbert Dörfer die
Generalversammlung des Reitervereins. Er konnte 50 Mitglieder im Reiterstübchen
begrüßen. Ein besonderer Gruß ging an die Turnierärztin Dr. Gresser und
Gemeinderat Jens Pflaum.
Er verlas die allen Mitgliedern schriftlich zugegangene Tagesordnung. Anträge
waren beim 1. Vorsitzenden nicht eingegangen. Seitens der Versammlung gab es
keine Einwände.
Bei der nachfolgenden Totenehrung wurde der verstorbenen Mitglieder Karl
Brandenburger, Michael Fallmann und Kurt Schell gedacht.
1. Bericht des Vorsitzenden
Der Bericht des ersten Vorsitzenden beinhaltete eine Vorschau auf das
diesjährige Vereinsjahr und einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr.
Besonders das Fahrturnier, aber auch das Reit- und Springturnier waren ein
Segen für den Verein. Dank galt allen Mitgliedern für die geleistete Arbeit im
abgelaufenen Jahr. Ohne die Vielzahl der freiwilligen Helfer, wäre die
Durchführung solch großartiger Turniere nicht möglich. Dank aber auch den
Vorstandskollegen für die geleistete Arbeit in der Vorstandschaft.
Herbert Dörfer ging auf die zu Pflichtarbeitsstunden ein. Bei freier
Zeiteinteilung ist es jedem Mitglied möglich, seine vorgegebenen Arbeitsstunden
abzuleisten.
Dass der Reiterverein seit Ende Februar schuldenfrei ist, wurde mit spontanem
Applaus der Versammlung honoriert.
Die anstehenden Arbeiten sind natürlich die Turniervorbereitung für das
Fahrturnier, einbringen des Häckselgutes in die beiden Dressurvierecke.
Renovierung der Damen- und Herrentoilette, der Heizungsanlage, des
Reiterstübchens und Einbau des Hallenlichtes.
Ein großes Problem stellen derzeit die Jugendreitstunden dar. Aus Beruflichen-
und Altersgründen stehen zwei ehrenamtliche Reitlehrer nicht mehr zur
Verfügung. Vorsitzender Dörfer appellierte an die Versammlung bei Suche nach
geeignetem Personal behilflich zu sein damit der reibungslose Ablauf der
Jugendreitstunden gewährleistet sein kann. Spontan erklärten sich zwei
Mitglieder bereit, sich in die Jugendarbeit einzubringen.
2. Bericht der Schriftführerin
Zweiter Tagesordnungspunkt war der Bericht der Schriftführerin Andrea
Petermann. In chronologischer Reihenfolge ließ sie das vergangene Vereinsjahr
Revue passieren. Besonders herausgestellt wurden das Fahrturnier und das Reit-
und Springturnier. Die Vorstandschaft traf sich 11 Mal im abgelaufenen Jahr.
In ihren Ausführungen ging Schriftführerin Petermann auf die geleisteten
Arbeiten zur Erhaltung der Reitanlage ein. Nur wenige Mitglieder verschrieben
sich mit Engagement und Enthusiasmus der Erhaltung, aber auch der
Wertsteigerung unserer Anlage.
Erfolgreiche Reiter waren einmal mehr Jana Eichhorn und Ralf Müller.
3. Bericht der Kassierer
Die Zahlen des Hauptkassiers Peter Krämer wurden wieder auf einer Großleinwand
dargestellt.
Sehr positive Zahlen konnte Hauptkassier Krämer der Versammlung vortragen. Sein
besonderer Dank galt der Gemeinde Reilingen für die Zuschüsse im Jugendbereich
und für die Bereitstellung von Gerätschaften für die Pflege unseres
Vereinsgeländes. Besonders zu erwähnen ist die Ablösung des noch bestehenden
Darlehens. Somit ist der Reiterverein schuldenfrei !!!!!
Einen Überblick über den derzeitigen Mitgliederstand gab Roland Geiger ab. Der
Reiterverein hat einen Stand von 342 Mitgliedern der zum Vorjahr leicht
angestiegen ist. Besonders ging Roland Geiger auf die geleisteten
Pflichtarbeitsstunden ein. Von den zu leistenden Stunden wurden 65 % erbracht.
Eine Steigerung zum Vorjahr, was von der Versammlung mit Beifall honoriert
wurde.
Leider haben es noch nicht alle Aktiven eingesehen, Arbeitsstunden zu leisten.
Die Vorstandschaft wird die Entwicklung im Auge behalten.
4. Bericht der Kassenprüfer
Die Kassenprüfer Werner Reinemuth und Kurt Brenner hatten die Kasse am 21.03.05
geprüft. Werner Reinemuth bescheinigte eine vorbildliche Kassenführung.
Die vorzügliche Arbeit des Hauptkassier Peter Krämer muss man hier ganz
besonders herausstreichen.
5. Entlastung der Vorstandschaft
Kassenprüfer Reinemuth beantragte die Entlastung des Hauptkassiers, danach die
Entlastung der Gesamtvorstandschaft, die durch die Versammlung einstimmig
vorgenommen wurde.
6. Mitgliederbefragung
Eine von Nadine Treutlein durchgeführte Mitgliederbefragung wurde kurz
erörtert. Größere Probleme innerhalb des Vereines wurden von den Mitgliedern
nicht bemängelt. Nadine Treutlein ging bei Ihren Ausführung noch einmal auf den
Fragebogen ein und gab zu jedem Punkt das Ergebnis bekannt. Ihre Zufriedenheit
zur Arbeit der Vorstandschaft bescheinigten die Mitglieder in diesem Fragebogen
ganz besonders.
7. Verschiedenes
Unter Punkt verschiedenes wurden die Jahrestermine angesprochen. Anstehende
Arbeiten standen zur Diskussion. Weiterhin treffen sich die Mitglieder zum
Arbeitsdienst mittwochs ab 18 Uhr. Größere Arbeiten stehen noch an die auch an
Samstagen erledigt werden müssen. Bitte die entsprechenden Aushänge am
schwarzen Brett in der Reithalle beachten.
Der Vorstandschaft nicht mehr zur Verfügung stehen Roland Geiger und Rolf
Schwechheimer. Roland Geiger war neun Jahre Vorstand und sechs Jahre in der
Vereinsverwaltung tätig. Vorstand Dörfer dankte für die geleistete Arbeit.
Die Aufgaben der Vereinsverwaltung werden bis zu den Neuwahlen 2006 von Thomas
Dagenbach kommissarisch übernommen. Die Pressearbeit wird in Absprache mit der
Vorstandschaft bis zu den Neuwahlen 2006 kommissarisch vom seitherigen
Pressewart übernommen.
Die Versammlung konnte um 22.00 Uhr vom Vorsitzenden geschlossen werden.
Generalversammlung des Fördervereins
Bereits zum dritten Mal in der Vereinsgeschichte des Reitervereins wurde vor
der Generalversammlung des Hauptvereins, die Generalversammlung des
Fördervereins durchgeführt. In seiner kurzen Begrüßung ging der Vorsitzende
Wolfgang Kalka kurz auf den Sinn und Zweck des Fördervereins ein. Einen
ausführlichen Bericht über die Finanzen gab der Kassier Günter Golz. Die
Kassenprüfer Rita Triebskorn und Thomas Dagenbach hatten die Kassenprüfung
durchgeführt. Es gab keine Beanstandungen und so konnte die Entlastung der
Vorstandschaft beantragt werden, die einstimmig angenommen wurde. Der
Förderverein hat im abgelaufenen Jahr die Abwicklung des Wirtschaftsbetriebs
beim Reitturnier übernommen. Aus diesen Erlösen wurden größere Projekte des
Hauptvereins unterstützt.
Anzumerken ist, dass eine Mitgliedschaft im Förderverein auch ohne
Mitgliedschaft beim Reiterverein möglich ist.
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